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Salz

Salz in unserem Körper

Salz ist ein Baustein des Lebens und für unseren Körper lebensnotwendig. Jeder von uns hat etwa einen gehäuften Teelöffel Salz in seinem Blut. Knochen und Muskeln enthalten ebenfalls Salz. Tag für Tag verlierst du etwas von diesem Salz, wenn du schwitzt, zur Toilette gehst oder weinst.
Das Salz muss jedoch ersetzt worden, damit du gesund bleibst. Im täglichen Essen - vor allem in Brot, Wurst und Käse ist ausreichend Salz enthalten. Zu viel und auch zu wenig Salz kann den Blutkreislauf beeinflussen.

Im Körper des Menschen müssen Salz und Wasser in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Wenn du zu viel Salz zu dir nimmst, wird dieses Gleichgewicht gestört, und du empfindest Durst. Wenn du dann Wasser trinkst, um den Durst zu löschen, wird das Gleichgewicht wieder hergestellt. Wenn jemand im Verlauf einer Krankheit viel von seiner Körperflüssigkeit verliert, wird ihm eine Kochsalzlösung verabreicht. Diese Lösung enthält genau die Dosis Salz, die der Körper braucht, um den Verlust wieder auszugleichen.

Auf deiner Zunge hast du so genannte Geschmacksknospen, mit denen du jeweils sauer, süss, salzig und bitter schmecken kannst.

Warum eigentlich ist es gerade das Salz, das eine so wichtige Rolle für uns spielt?

Die Antwort findet sich in der Entstehungsgeschichte des Lebens selbst. Sie beginnt auf der Erde vor Jahrmillionen. Die ersten Lebewesen sind winzige einfache Einzeller, die im Meer leben. Das salzige Meerwasser bestimmt ihr Leben: es gibt ihnen Lebensraum, liefert ihnen alle Nährstoffe und dient gleichzeitig als „Abfalleimer“.
Im Laufe der Zeit entwickeln sich aus den Einzellern grössere Organismen. Sie alle können sich aus dem Meer ernähren. Am Beispiel der Quallen ist dies heute noch leicht zu erkennen. Einfach gesagt sind sie ein grosser Zellverband, der seine Nahrung aus dem durchströmenden Meerwasser herausfiltert. Dann entwickeln sich die ersten Landlebewesen. Diese Lebewesen erschliessen sich einen neuen Lebensraum mit neuen Bedingungen. Doch eines bleibt gleich: Die Landlebewesen geben die Verbindung zum Meer nicht auf. Sie nehmen das Meer gewissermassen mit - als salzige Flüssigkeit, die ihre Körperzellen umspült. Über die Jahrmillionen vom Einzeller bis zum Menschen hat sich daran nichts geändert.
Auch unsere Körperzellen werden wie zu Urzeiten von salziger Flüssigkeit umspült. Diese Flüssigkeit umspült, ernährt und entsorgt die Körperzellen wie das Meer vor Millionen von Jahren.
Etwa 9 Gramm Salz sind in jedem Liter unserer Körperflüssigkeit enthalten.